21. März 2024

Umgedreht ist die 21 eine 12. Mein 12 von 12 im März ist noch nicht fertig. Ich hatte die Fotos gemacht und bin durch den Tag „gegangen“ Gefühlt ist jeder Tag anders und auch gibt es nicht zu viele „Ausreißer“, nicht zu viele Abweichungen. Wie kriegen die Bloggerinnen das nur hin? Ich habe mal beides gleichzeitig versucht – gleich aufschreiben, was ich mache. Da fehlten dann die Fotos. Und so lange konnte ich das auch nicht durchhalten. Neija. Ich werde mir mal die Fotos anschauen und dann versuchen, zu rekonstruieren, was ich gemacht habe. 12 Fotos vom 12. März 2024 und mit den Fotos nicht schummeln! Alle müssen vom 12. des Monats sein. Ich werde mal erst üben und meinen 12 von 12 nicht bei Kännchen einstellen. Erst, wenn ich zufrieden bin. Neija – und die Fotos halt in den Artikel integrieren, gedoe!

Heute habe ich zum dritten Mal Magnolienblätter aufgesammelt. Die grüne Tonne ist voll. Heute wird sie wieder geleert. Wir haben einen alten und großen Baum – wunderschön. Er blüht so üppig. Wenn ich es kann, werde ich noch Fotos einstellen. Auch wenn nun schon viele Blütenblätter gefallen sind – noch viel mehr sind noch am Baum. Und so auf dem Boden hockend, die zarten Blätter einsammelnd hatte ich wieder diesen Stoff vor Augen, blau und dann eine Bordüre, rosafarbene Blütenblätter auf weißem Untergrund. Mit grün sieht es auch sehr schön aus.

Die Blütenblätter fühlen sich besonders an. Heute habe ich einen Schuh ausgezogen und auch den Strumpf, um mit dem Fuß zu fühlen. Kalt, weich und darunter die spitzen Steine.

Irgendwann hatte ich irgendwo gelesen, was Menschen besser machen würden, wenn sie noch mehr Zeit zum Leben hätten. Eins war „mehr barfuß laufen“. Als Kind durfte ich nicht auf Strümpfen durchs Haus laufen – „sonst bekommst Du es an den Nieren!“ -, ich sollte immer Hausschuhe anziehen. Daran habe ich mich sehr gewöhnt. Zur Zeit habe ich ein Paar Hausschuhe, die innen so weich sind – Hochgenuss an den Füßen! Die sind nur ohne Stümpfe zu tragen, Strümpfe würden den Genuss verderben.
Mehr barfuß laufen – aber wenn ich nicht weiß, worein ich trete – das möchte ich nicht, dafür sind meine Füße zu empfindlich. Vielleicht mache ich das im Sommer im Haus.

Ich lese mal wieder ein deutsches Buch. Gestern saß ich nachmittags im Garten und habe es mir gegönnt, die Sonne schien endlich mal wieder, die Wäsche flatterte leicht in der milden Brise. Wunderbar. Noch amüsiere ich mich. Mal sehen, wie lange das geht. Ein Buch hatte ich gelesen – das habe ich so geliebt, die Sprache! Das französische Flair! Die Leichtigkeit … Ich habe es schwelgerisch genossen und immer versucht, die Balance hinzukriegen zwischen nicht zu viel lesen, damit der Genuss lange anhält und nicht zu wenig lesen, damit ich nicht den Faden verliere. Und dann wurde es traurig – ich habe Rotz und Wasser geheult und das Ende fand ich dann blöd. Enttäuschend. Ich fühlte mich auf eine Weise betrogen. Ich hatte viele Emotionen und Zeit in etwas Ersonnenes gesteckt. Und mir fehlten tatsächlich auch ein bisschen die Leute aus dem Buch.

Vielleicht hätte ich den meisten Spaß, wenn ich selbst ein Buch schreiben würde? Da bestimme ich selbst, wo’s lang geht. Aber ob ich das könnte? Ich habe großen Respekt vor Schriftstellerinnen, die dicke Bücher schreiben und dann vielleicht noch sieben oder acht solcher dicken Schwarten. Die sich Details merken, in einem späteren Buch wieder aufgreifen und alles miteinander verweben.

Ich habe etwas Schönes entdeckt – „mich selbst auszahlen“. Das mache ich gerade. Ich mache etwas, was mir viel Freude macht, ich blogge. Ich habe gelernt, dass es beim Sparen wichtig ist, ein Sparziel zu haben, im ersten Schritt alles gut zu kalkulieren, dann den Rest zu sparen und den als erstes aufs Sparkonto zu überweisen. Mit dem gut kalkulierten Rest kann man dann leben und auch genießen. Wenn man das so macht, zahlt man sich selbst aus. Ich gönne mir gerade Gutes, es ist noch genug Zeit für alle Routinen und ToDos.

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