Overprikkeld!

Ja – ich mag das Wort. Es hat was. Es erinnert mich an Brausepulver im Mund oder an Kohlensäure, an die vielen Bläschen, die wie schillernde Perlen im Glas aufsteigen.

Es beschreibt, was ich erst hier in den Niederlanden an mir kennenlerne: ich bin schnell überreizt. Und es fällt mir nicht leicht, mir das einzugestehen.
Und hinzukommt, dass ich zu viel will und zu schnell und am liebsten gleich perfekt. Judith Peters Begeisterung für Anfänger:in sein tut mir da sehr gut.

Ich arbeite an Routinen – morgens, mittags und abends. Das hilft mir. Ich merke, dass ich mehr Ordnung brauche. Wenn ich eine Sache von Anfang bis Ende durchziehe, kann es sein, dass ich mich dabei verzettele, weil ich zu viel auf einmal wahrnehme. Und genauso gut kann es mir passieren, dass ich nicht zufrieden bin, weil ich zwar a geschafft habe, aber b und c und … nicht. Das ist nicht schön, das demotiviert. Darum teile ich mir Aufgaben in kleine Schritte auf.

Ich merke allerdings, dass ich auch die gut planen muss, ich kann mir nämlich auch zu viele verschiedene kleine Schritte vornehmen. Oder spontan anderes tun – so wie jetzt gerade 😉

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