Mein Blog-Abenteuer

Vielleicht fällt mir noch eine treffendere Überschrift ein. Jetzt jedenfalls habe ich beschlossen, mich nicht aufhalten zu lassen – ich schreibe! Oft genug ist es wohl so, dass erst das Thema und damit die Überschrift da ist. Bei mir ist es gerade mal anders.

Es hat mich soooo ausgebremst! Letzten Freitag habe ich mich in der mir kostbaren Co-Blogging Zeit mit Isabelle mit dem Impressum und dem Datenschutz auseinandergesetzt, statt zu bloggen.
Das Ende vom Lied war, dass ich mit Bloggen aufhören wollte – so sehr ängstigt/e mich das! Meine Anschrift, e-mail Adresse und Telefonnummer veröffentlichen – dichter dran geht doch gar nicht mehr!
Weil ich Hobby-Bloggerin bin, bin ich nicht so zu finden und ich habe z.B. auch keine fremden Bilder, und doch sollte ich das schleunigst ändern. Oha …

Und beim Datenschutz bin ich plötzlich mit diesen ganzen Cookies konfrontiert – so krass! Werde ich gefragt, lehne ich in 99 % aller Anfragen die Cookies ab, Ausnahme sind die Blogs bzw. Menschen, die ich mag, deren Blogs ich super finde. Habe ich keine Wahl, schließe ich die Seite wieder.
So, und ich jetzt mit meiner Einstellung dazu und Cookies auf meiner Homepage. Noch gibt es keine, es sei denn, sie sind vorinstalliert. Ich habe keine Ahnung davon.
Aber: ich kann mich jetzt mal von der „anderen Seite aus“ mit diesem Thema beschäftigen. Mal wieder raus aus der Komfortzone, mal sehen, wann mir das gelingt, es gibt sooo viele Cookies. Vielleicht kann ich mir auch einen groben Überblick verschaffen, vielleicht lassen sich diese Dinger in Gruppen einteilen oder sonstwie. Und wofür brauche ich die überhaupt? Was will ich damit? Was können die? Was tun die für mich? /haha, das kenne ich sonst nur für Kleidung „Das tut nichts für Dich!“, da finde ich die Formulierung immer etwas bizarr, aber ja – eine neutrale Formulierung.

Und dann gibt es noch so ein „heißes Eisen“, Google Fonds, ich habe es gar nicht ganz verstanden, da muss ich mich jedenfalls noch drum kümmern, das klang etwas „teuer“. Vielleicht betrifft es mich auch nicht, weil ich Hobby-Bloggerin bin. Aber dennoch will ich das klar haben. Vielleicht ändert sich der Blog noch und dann ist das Thema inzwischen schon nicht mehr aktuell, habe ich es nicht mehr „auf dem Schirm“ und ich kriege dennoch eine Mahnung oder muss teuer dafür bezahlen, weil ich es jetzt „verschlafen“ habe. Das muss ja gar nicht sein …

Und das genau ist Abenteuer für mich – raus aus der Komfortzone. Das kann ein Urlaub sein – schon gehabt, ich werde mal berichten – das kann aber auch das Abenteuer sein, mit meinem Perfektionismus umzugehen ohne gegen mich zu kämpfen. Da berichte ich ja schon in meinem Nähtagebuch zur Bluse Róba.

Hilfreich finde ich auf solchen inneren Abenteuerreisen den Gedanken, dass ich nicht immer wieder von vorne anfange, sondern das der Weg schon längst begonnen hat und mit verschiedenen Neuanfängen fortgeführt wird.
Wichtig ist, das Ziel vor Augen zu haben und die Fort-Schritte zu sehen, zu würdigen. Und das genau gelingt mir noch zu wenig. Hier und jetzt ist es mir wieder bewusst geworden – ein schöner, zusätzlicher Erfolg dieses Beitrags! <3

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